Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik

Start des Forschungsprojektes Internet of Things für das Handwerk IoT4H: Mit dem Handwerk in eine digitale Zukunft

23.08.2022|16:23 Uhr

Das Potenzial des Internet of Things (IoT) ist seit einigen Jahren offensichtlich und wird bereits erfolgreich in der Industrie oder in Smart Cities eingesetzt. Anderen Berufsfeldern, wie etwa dem Handwerk, ist der Zugang zum IoT auf Grund der hohen Einstiegshürden noch größtenteils verschlossen.

Im Rahmen des BMBF-Programms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ soll der Lehrstuhl für Technologien und Management der Digitalen Transformation (TMDT) innerhalb des dreijährigen Projekts die Handwerksbetriebe dazu befähigen, die Potenziale des Internet of Things (IoT) für sich zu erkunden und gewinnbringend einzusetzen.

Dazu kooperiert der Lehrstuhl mit der Umlaut SE, dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, der Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH, der Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft sowie sechs Handwerksbetrieben unterschiedlicher Gewerke: der Achim Wunderlich Bauunternehmungen GmbH und Co KG, der thrum und michalowski GmbH, die Bauunternehmung Schorn GmbH & Co KG, der Metallbau Franz-Peter Mülfarth e.K., der Dachdecker Meisterbetrieb Lars Becker sowie die Elektro Engels & Schmitz GmbH.

Es wird eine IoT-Plattform „IoT4H-Portal“ für das Handwerk konzipiert und umgesetzt, die Handwerksbetriebe befähigen soll, IoT-Technologien zu nutzen. Mit Hilfe dieses IoT4H-Portals sollen Handwerksbetriebe geeignete Anwendungsfälle und Geschäftsmodelle für ihr Gewerk identifizieren können. Zusätzlich unterstützt das IoT4H-Portal die Betriebe bei der Auswahl von Sensorik, der Installation und Inbetriebnahme sowie der späteren Verwaltung und Wertschöpfung aus erhobenen Daten.

Gemeinsam mit den Handwerksbetrieben werden zu Projektbeginn die Anforderungen an das Portal erhoben. Zudem wird die Plattform kontinuierlich durch sechs Hackathons, die für alle interessierten Handwerksbetriebe offen sind, erprobt und verbessert. Dort werden Prototypen für unterschiedlichste Anwendungsfälle entwickelt.

Weitere Informationen auf der Projektwebsite.

Kontakt: Andreas Burgdorf und André Pomp

Digitalisierung im Handwerk.

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