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Lehrstuhl für Technologien und Management der Digitalen Transformation


Herr Univ.-Prof. Dr.-Ing. Tobias Meisen

Aktuelles

  • Digitale Assistenz als Inklusionsmotor? RegHUB – Smart Social Solutions auf der Wissensoffensive in Bottrop
    Wie und ob digitale Assistenzsysteme dazu beitragen, dass Menschen mit kognitiven Einschränkungen... [mehr]
  • Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Tobias Meisen beim AKIS-Seminar
    Spätestens seit den Erfolgen von AlphaGo und seinem Nachfolger AlphaZero hat das Lernparadigma... [mehr]
  • camo.event: Automatisierte Mobilität in Kommunen gestalten
    Es ist wieder soweit! Am 09.12.2021 richtet das Centrum für automatisierte Mobilität (camo.nrw)... [mehr]
  • Prof. Dr.-Ing. Tobias Meisen: Interview im Livestream auf Recruiting-Plattform Talentine
    Lehrstuhlinhaber Prof. Dr.-Ing. Tobias Meisen ist Speaker in der ersten Videoshow vom Digital Impact... [mehr]
  • Themenheft zur Künstlichen Intelligenz in der automatisierten Mobilität erschienen
    Individualverkehr, öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) und der Logistikverkehr werden durch den... [mehr]
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Lern-App EinFach öffnet das digitale Lernen für neue Einsatzgebiete

Drei Jahre arbeiteten Expert*innen aus beruflicher Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um die inklusive Berufsausbildung in der Druck- und Medienwirtschaft individueller, einfacher, barrierefreier und digitaler zu gestalten. Entstanden sind digitale Hilfsmittel sowohl für Lehrer/-innen und Ausbilder/-innen als auch für Auszubildende selbst.

Mit den Ergebnissen des Projekts InProD2 wurde ein wichtiger Grundstein für die Nutzung und weitere Verbreitung digitaler Lernmedien in der inklusiven Ausbildung der Druckindustrie gelegt. Diese wurden nun während der Abschlussveranstaltung am Oberlin Berufsbildungswerk Potsdam in Vorträgen und Workshops präsentiert: 

  • Ein Leitfaden zum Einsatz Einfacher Sprache in der Berufsbildung mit einer Beschreibung der Sprachbarrieren, vielen Beispielen und Übungen; Checklisten unterstützen den Praxis-transfer (erscheint im Winter 2021),
  • zielgruppenangepasstes virtuelles Lernen auf Basis von Social Virtual Learning (SVL), mit dem Barrieren zu überwinden und Fachinhalte leichter zu verstehen sind, sowie
  • die Lernanwendung „EinFach – dein Lernbegleiter“ als ergänzendes Instrument zum Unter-richt und für die selbstständige Wissenserarbeitung mit digitalen Lerninhalten und interak-tiven Lernaufgaben in einfacher Sprache.

Auf besonders großes Interesse der über 85 Teilnehmenden stieß die neue Lernanwendung EinFach – dein Lernbegleiter (siehe hier). Sie umfasst über 200 textoptimierte Lernbeiträge mit zugehörigem Glossar und 225 interaktiven Übungsaufgaben. Die Anwendung wurde aus den Inhalten der Branchenlernplattform Mediencommunity abgeleitet und ergänzt. Sie wurde speziell für die theoriereduzierte Ausbildung der Druckindustrie entwickelt und nutzt zur Textoptimierung Regeln der Einfachen Sprache. Die Lern-App richtet sich an Auszubildende und Lehrende in den Berufen Fachpraktiker/-in für Medientechnologie Druck, Medientechnologie Druckverarbeitung und Buchbinderei. Das Angebot eignet sich aber auch als unterstützendes Lernmedium für Mediengestalter/-innen Digital und Print, zur Ausbildung in Vollberufen oder für Azubis mit sprachlichen Defiziten.

Auch die auf Basis von Social Virtual Learning (SVL) erstellten Lernmodule zum virtuellen Lernen können in anderen Berufsbildungswerken kostenlos zum Einsatz kommen. Die Lernmodule wurden mit Blick auf die Zielgruppe neu strukturiert und textoptimiert. Zusätzliche Übungen gewährleisten den Lernerfolg. Die Projektpartner ZFA und Oberlin BBW unterstützen gerne beim Transfer und bei der Anschaffung der benötigten Hardware.

Als weiteres Angebot entstand im Projekt die Informationsplattform zur inklusiven Ausbildung in Medienberufen (siehe hier). Ziel war es, die vielfältigen Informationen zu diesem Thema zu bündeln, zu strukturieren und so den Zugang zu diesen Berufen zu erleichtern.

Partner im Verbundprojekt sind das Oberlin Berufsbildungswerk, Potsdam, das Institut SIKoM der Bergischen Universität Wuppertal, das mmb Institut, Essen, das Institut für Textoptimierung, Halle/Saale und der Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien, Kassel. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds für Deutschland (ESF).